Am Anfang jeder Diagnostik stehen eine ausführliche Anamnese und eine körperliche
Untersuchung. Das EKG (Elektrokardiogramm), die Echokardiographie (Beurteilung der Herzhöhle und Myokarddicke),
Farbduplexsonographie (Beurteilung des Herzminutenvolumens und der Blutströmung), und die Röntgenthorax-Untersuchung
(Röntgenaufnahme des Brustkorbes und der Lunge) stellen apparative Diagnosemöglichkeiten dar. Eingesetzt
werden können auch MRT (Magnetresonanztomographie) und die Herzkatheteruntersuchung, wobei diese nur
in speziellen Fällen vorgenommen wird.
NT-proBNP
– ein spezifischer Marker der Herzinsuffizienz Bei Dehnungsreiz aufgrund erhöhter
Wandspannung werden in den Ventrikeln des Herzens natriuretische Peptide gebildet und in den Blutkreislauf
freigesetzt. Insbesondere das aminoterminale pro brain natriuretische Peptid (NT-proBNP) eignet sich
als Diagnosemarker zur Früherkennung einer Herzinsuffizienz. Die quantitative Bestimmung von NT-proBNP
ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Herzinsuffizienzdiagnostik – in der Arztpraxis, beim Hausbesuch
und in der Notaufnahme.