Diagnose
Wie wird Arteriosklerose diagnostiziert?

Die Arteriosklerose ist ein langsam fortschreitender Prozess und äussert sich nicht immer in typischen  Krankheitssymptomen. Der Körper reagiert auf verlegte Blutgefässe manchmal mit der Bildung von Kollateralgefässen, das sind Gefässe, die einen Gefässverschluss durch Umgehung ersetzen. Dabei spriessen rund um die geschädigte Stelle neue, aber meist schwächere Versorgungskanäle.


Zur Diagnose werden folgende Verfahren eingesetzt:

  • Exakte Erhebung der Beschwerden
  • Klinische Untersuchung mit Überprüfung der Pulse an Armen und Beinen sowie Blutdruckmessung
  • Belastungstests bei Arteriosklerose der Herzkranzgefäße
  • Ultraschall-Doppler-Untersuchung: Der Zustand der Gefäßwände und das Ausmass der Verengung können dargestellt werden. Die Untersuchung des Augenhintergrundes zeigt Veränderungen der Netzhautgefäße, die Zeichen einer Arteriosklerose sein können.
  • Labormedizinische Untersuchung: Arteriosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben einen direkten Zusammenhang mit Stoffwechselstörungen. Sowohl hohes LDL-Cholesterin als auch niedriges HDL-Cholesterin zeigen ein erhöhtes Risiko an.
  • Mithilfe invasiver angiografischer Verfahren lässt sich das Ausmass der Gefässstenose beurteilen. Zurzeit untersucht man ausserdem die Bedeutung des intrakoronaren Ultraschalls zur Beurteilung der koronaren Plaquestruktur bei Arteriosklerose.

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